Beziehungen

Wir möchten alle lesbischen, bisexuellen und queeren Frauen* in Niedersachsen ansprechen, ganz gleich wie individuell Beziehungen gelebt oder nicht gelebt werden. Egal ob mit der Partner*in für´s Leben, mit oder ohne Kinder, monogam, poly, asexuell oder als überzeugte Alleinlebende.

Termine

  • Di
    12
    Nov
    2019
    18-21Queeres Zentrum, Göttingen

    Beziehungen zu öffnen kann chaotisch und herausfordern sein. Gleichzeitig ist es eine schöne Möglichkeit, sich aktiv darüber bewusst zu werden, welche Aspekte an Beziehungen wir schätzen und welche wir verändern wollen.

    Wir wollen versuchen uns im Workshop Klarheit darüber zu verschaffen, was uns bei offenen Beziehungen erwarten kann und wie wir mögliche Veränderungen aktiv mitgestalten können. In Einzel- und Gruppenarbeit habt ihr die Möglichkeit euch einigen der wesentlichen Fragen offener Beziehungen zu stellen.

    • Teilnahme kostenfrei
    • In Kooperation mit Queeres Göttingen e.V. und LesBiSchwule* KULTURTAGE Göttingen
    • Anmeldung: kontakt [at] mosaikgesundheit [dot] de | bis 05.11.2019
    • gefördert aus Mitteln des Landes Niedersachsen

    FLTIN* only = eine Veranstaltung nur für FrauenLesbenTransInterNon-binary

  • Sa
    23
    Nov
    2019
    11-14Kino am Raschplatz, Hannover

    Die Perspektiven auf Coming-out sind unterschiedlich, individuell oder auch kollektiv... - ob als Anekdote, sich immer wiederholender Prozess oder lebenslange Herausforderung. So ist es auch ein Unterschied, ob das Coming-out in den 1980er oder 2010er Jahren erfolgte. Die unterschiedlichen Erfahrungen prägen das ganze Leben, den Umgang bzw. die Bereitschaft sich zu "outen" und die eigene, lesbische Identität. Ein öffentliches Coming-out verschafft Sichtbarkeit, kostet aber auch Kraft und kann eine Belastung sein.

    In dieser Veranstaltung zeigen wir zu Beginn ein paar ausgewählte Kurzfilme, die sich über verschiedene Erzählperspektiven dem Thema „Coming-out“ nähern. Nach einer kurzen Pause mit Verpflegung folgt eine Gesprächsrunde mit lesbischen Frauen aus verschiedenen Generationen. Es sollen die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen mit dem Coming-out und der eigenen Identität zusammengebracht und diskutiert werden.

    Für die Gesprächsrunde konnten wir Lina Kaiser, Lale Jakob, Karen-Susan Fessel und Dr. Astrid Osterland gewinnen. Wir freuen uns auch sehr, dass Helen Lange die Moderation übernimmt.

    • In Kooperation mit dem FMGZ Region Hannover e.V., der Beratungsstelle Osterstraße und den Beauftragten für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt der Landeshauptstadt Hannover
    • Tickets:
      • An der Kinokasse erhältlich (VVK + AK)
      • telefonisch unter 0511 / 31 78 02
      • online
    • gefördert aus Mitteln des Landes Niedersachsen

    Im Gespräch mit:

    Lina Kaiser

    Lina Kaiser wurde 1990 im Ruhrpott geboren. Während ihres Studiums veröffentlichte sie bereits ihre ersten Romane mit Coming-out-Thematik. In ihrem Podcast „frauverliebt“ und auf frauverliebt.de spricht und schreibt Lina über verschiedenste Themen lesbischen Lebens. Es liegt ihr am Herzen, mit ihren Texten sowohl für ein bisschen Herzklopfen zu sorgen, als auch einen Teil zur Sichtbarkeit von Homosexualität in der Gesellschaft beizutragen. www.frauverliebt.de | facebook.com/linakaiser.autorin/ | Instagram: frauverliebt

    Lale Jakob

    Lale Jakob engagiert sich seit ihrer Jugend in gesellschaftspolitischen Bereichen, insbesondere für die LSBTTIQ-Community. Die 33-jährige Unternehmerin mit türkischen Wurzeln lebt mit ihrer Frau und ihren zwei Kindern in Heidelberg.

    Karen-Susan Fessel

    Karen-Susan Fessel, geboren 1964 in Lübeck, aufgewachsen in Meppen/Ems, lebt heute als Schriftstellerin in Berlin. Seit ihrem ersten Roman „Und abends mit Beleuchtung“ sind gut drei Dutzend weitere Bücher entstanden, darunter die bekannten Romane „Bilder von ihr“ (1996, Neuausgabe 2016), „Bis ich sie finde“ (2001) und „Leise Töne“ (2010). Karen-Susan Fessel schreibt jedoch sehr erfolgreich auch für Kinder und Jugendliche – zahlreiche ihrer Bücher sind vielfach ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt worden, zum Beispiel „Ein Stern namens Mama“ (1999) oder „Liebe macht Anders“ (2013, Neuausgabe 2018). www.karen-susan-fessel.de/

    Dr. Astrid Osterland

    Dr. Astrid Osterland geb. 1945, Bewohnerin eines gemeinschaftlichen Wohnprojekts in Berlin, Supervisorin, Mitarbeiterin der SAPPhO-Frauenwohnstiftung, Autorin (Nicht allein und nicht ins Heim. Alternative Alten- WG) und immer noch als Uralt-Feministin unterwegs.

    Moderation: Helen Lange (55 Jahre) und in der Jugendhilfe und als Supervisorin tätig. Ihre Entscheidung, nach 30jährigem Zögern und Zweifeln, als Frau zu leben, führte zu dem befürchteten Zusammenbruch ihres vertrauten Lebens. 10 Jahre nach dem Beginn ihres neuen Lebens steht sie beruflich wie privat "wie Phönix aus der Asche" weit besser da, als je zuvor.

  • Sa
    07
    Dez
    2019
    13-18Onkel Emma, Braunschweig

    Nach vielem Durchdenken, Reflektieren, Erinnern und Diskutieren fällt es vielen nicht leicht handlungsfähig im hier und jetzt zu sein, wenn es um Körperbegegnungen und Konsens geht. Um vom Kopf in den Körper zu kommen möchte dieser Workshop behutsam, langsam und achtsam ein kleines Angebot machen um Momente des JA und NEIN und DANKE und WEIß NICHT zu fühlen und zu erleben wie wir es schaffen können darin handlungsaktiv zu sein/bleiben.


    FLTIN* only = eine Veranstaltung nur für FrauenLesbenTransInterNon-binary