Gesundheitsversorgung

Diskriminierungserfahrungen (im Alltag oder Gesundheitssystem) können sich negativ auf die physische und psychische Gesundheit auswirken. Diese Diskriminierungserfahrungen können dazu führen, dass lesbische, bisexuelle und queere Frauen* beispielsweise einem höheren Krebsrisiko ausgesetzt und anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Suchterkrankungen sind.

Termine

  • So
    28
    Apr
    2019
    14-18 UhrLagerhalle, Osnabrück

    Verschiedene Studien belegen, dass lesbische, bisexuelle und queere Frauen häufiger physisch und auch psychisch erkranken, da sie u.a. Diskriminierung und Homofeindlichkeit erleben.

    Resilienz ist ein Schutz- und Verarbeitungsfaktor und die Kraft, die uns hilft auf Krisen und Störungen zu reagieren; und nach Schock, Trauma, schlechten Nachrichten oder auch kleinen Stolpersteinen im Alltag möglichst unbeschadet und schnell zurückzukehren zu einem Zustand von Zufriedenheit und Wohlbefinden.

    Wir lernen, wie wir achtsamer mit uns und anderen umgehen können, Wege aus Krisen finden und stärker im Alltag werden.

    • Edith Ahmann ist seit 2012 Geschäftsführerin des Frauen- und Mädchen GesundheitsZentrums Region Hannover e.V. und ausgebildete trans*Beraterin, Heilpraktikerin, Gesprächstherapeutin und Traumatherapeutin
    • Teilnahme kostenfrei!
    • gefördert aus Mitteln des Landes Niedersachsen
    • in Kooperation mit LIOS e.V.
    • FLTIN* only = eine Veranstaltung nur für FrauenLesbenTransInterNon-Binary*
    • +++ Wichtiger Hinweis!!! Aufgrund einer Terminverschiebung findet der Workshop am 28. April statt und nicht (!!!) wie auf dem Flyer am 27. April +++
  • Sa
    11
    Mai
    2019
    14-18 UhrCheckpoint Queer, Lüneburg

    Viele (lesbische, bisexuelle und queere) Frauen* haben wenig Wissen über ihren eigenen Körper und die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Selbstfürsorge.

    Wir möchten einen Raum bieten, um uns Abläufen im Körper (wie Zyklus, Stoffwechsel und Abwehr) zu nähern. Auch spezielle Fragen zu Wechseljahren, Endometriose, Hormonen und geschlechtsangleichenden Operationen können bei Bedarf Thema sein.

    Außerdem wollen wir Kompetenzen darüber vermitteln, wie beispielsweise die Haltung zum eigenen Körper Einfluss auf das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit hat. Neben gesunder Ernährung und angemessener Bewegung, spielen auch Selbstfürsorge und die Entwicklung einer gesunden Resilienz (seelische Widerstandsfähigkeit) eine wichtige Rolle. Hierzu wird es nicht nur theoretischen Input geben, sondern auch praktische Ansätze und Übungen.

    Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl bitten wir um eine Anmeldung unter info [at] checkpoint-queer [dot] de. Zur speziellen Vorbereitung würden wir uns über die Nennung von Wunschthemen aus den oben genannten Bereichen freuen.

    • Edith Ahmann ist seit 2012 Geschäftsführerin des Frauen- und Mädchen GesundheitsZentrums Region Hannover e.V. und ausgebildete trans*Beraterin, Heilpraktikerin, Gesprächstherapeutin und Traumatherapeutin
    • Teilnahme kostenfrei
    • Anmeldung unter: info [at] checkpoint-queer [dot] de
    • in Kooperation mit dem Checkpoint Queer Lüneburg
    • gefördert aus Mitteln des Landes Niedersachsen
    • FLTIN* only = eine Veranstaltung nur für FrauenLesbenTransInterNon-Binary*
  • Sa
    11
    Mai
    2019
    16:00Universität Oldenburg, Raum A01 0-004

    Wie kann eine Psychotherapie mit lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren (lsbtiq*) Klient*innen konkret aussehen? Welche Methoden und Vorgehensweisen sind sinnvoll, welche Rahmenbedingungen sollten vorhanden sein und welche Haltung ist seitens der Therapierenden nötig? Im Vortrag mit anschließender Diskussion werden Ergebnisse aus einer qualitativen Interviewstudie mit acht Praktiker*innen vorgestellt. Das Angebot richtet sich an therapeutisch arbeitende Menschen (Beratung, Psychotherapie, sozialer Arbeit, Pädagogik etc.).

    • Lian Eisenhuth (M.Sc. Psychologie) ist Mitglied im Verband für lsbtiq* Menschen in der Psychologie (VLSP*) und absolviert die psychotherapeutische Ausbildung
    • Eintritt frei
    • gefördert aus Mitteln des Landes Niedersachsen
    • eine Kooperation mit dem FemRef Oldenburg